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Jugendtreff Pöschtli





<Teenager - Teenies >
Themen-Ausgabe im 'Gossauer-Info'



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Alle Jahre wieder:
Irre Chaoten übernehmen 1. Mai

Es war auch an diesem 1. Mai 2007 das selbe Bild... nein, nicht ganz... die Gewalt war noch um einiges extremer, eine gut organisierte Gewalt, die da in Zürich demonstriert wurde. Blinde Zerstörungswut, Bilder von alles zerstörenden, verblödet-vermummten Autonomen in den TV Sendern. Brennende PW's und Steine werfende Bubiköpfe - das allein ist der 1. Mai, 'Arbeiter-Sonntag' von heute.
Vergessen wir ihn einfach, den Arbeiter-Sonntag. Es gibt ihn eh seit langem nicht mehr!
Die Arbeiter bleiben zu Hause im Wissen, dass eine Horde linker Idioten sich an diesem Tag wieder in Szene setzen wird.
Es existiert schon längst kein Arbeiter-Sonntag mehr, es ist ein Chaoten-Sonntag, den die Welt nicht braucht. Die USA macht es uns vor, die nicht gewillt sind, den Chaoten auch noch einen Tag und damit Platz und Aufmerksamkeit für ihre irren Aktionen zu geben. Cool!


Jugendtreff Pöschtli - Zentrum Berg:
Ewiger Zoff - nicht 'nur' um Lärm
Vermüllung, Einbruch und Diebstahl... Jugendliche können nicht ohne!

Der ewige Zoff quietschender Autoreifen, Auto-Rally auf dem Kies-Parkplatz der Gemeinde, Motorengeheule und -gehupe, umrahmt von Alk-Gebrüll rund um das über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte <Pöschtli Gossau> bis nach Mitternacht erfuhr einen Höhepunkt, als die Anwohner des Zentrums sich nun mehr als nur vom Lärm belästigt sahen. Nicht nur dass sich einzelne Gruppierungen vom <Pöschtli-Areal> auf die Ladenpassage der Zentrum-Überbauung verlagerten, was sich für das bis in den späten Abend geöffnete Bräunungsstudio äusserst unvorteilhaft auswirkte (von der hinterlassenen Vermüllung abgesehen), vielmehr wurden junge Mädchen mit Drogen angemacht, in Kellerräumen Alkohol entwendet und schlussendlich nicht mehr nur vor, sondern an Wohnungstüren in den Zwischengängen uriniert. Auch wurden in der Dunkelheit auf dem Kinderspielplatz Jugendliche ausgemacht, die sich ihren Kick mit Kiffen u.a. dort 'versüssten', wo anderntags wieder Kleinkinder spielen. Es musste umgehend gehandelt werden.

Die Gemeinde reagierte
Nach einiger Zeit normalisierte sich die Lage, der wöchentlichen Lärm des Jugendtreffs wird mehr oder weniger stillschweigend akzeptiert. Die Gemeinde handelte insofern, als dass eine private Security-Patrouille für mehr Ordnung und Sicherheit sorgte. Sicherlich brachte auch der <frische Wind> in der Leitung des <Pöschtli> wieder eine annehmbare Linie in die wöchentliche <Kids-Chilbi> auf dem Gemeinde- bzw. Dr. Ernst Brugger Platz. Auch die Stadtpolizei Wetzikon, die später dann die zwischenzeitlich überforderte Security-Truppe ablöste, brachte kurzzeitig wieder mehr Ruhe. Doch ein 'harter Kern' der unbelehrbaren Zentrum-Randalierer blieb und bekommt bis heute immer wieder einige Mit- bzw. Zuläufer.
Solange immer wieder jugendliche Elemente gesichtet werden, die mit Bierkartons und Alkopops 'bewaffnet' Richtung 'Pöschtli' und Zentrum marschieren, wird keine Ruhe einkehren. Der Konflikt... u.a. durch Lärm und Vermüllung... ist vorprogrammiert.

Im Gossauer-Infoheft nicht erwähnt
Das monatlich in die Gossauer Haushalte verteilte Heft <Gossauer-Info> stellte die Dezember-Ausgabe 2006 unter den Titel <Teenager, Teenies>. Die Jugendlichen bekamen denn auch reichlich Platz für ihr Anliegen. Hier wurde u.a. nun (wohl eher überraschend vor allem von Mädchen) die Meinung vertreten, dass Anwohner die Jugendlichen mit ihrer <Dauer-Reklamiererei> vertreiben wollen, ihnen kein Respekt entgegen gebracht, und man ihnen keinen Platz geben würde. Demgegenüber machte die Gemeinde aber auch deutlich, dass die Kids genug Platz haben. Schlussendlich machen sie ganz einfach zu wenig daraus.
Hat man die Teenie-Beiträge im <Gossauer-Info> gelesen kommt an unweigerlich zum Schluss, dass eine Diskussion so nie zustande kommen, und somit auch der Zwist zwischen Anwohnern und absolut uneinsichtigen Teenies in die nächste Runde gehen dürfte, wie überall, wo uneingeschränktes, einseitiges Verständnis gefordert wird, trotz unakzeptabler Aktivitäten, Drogen, Vandalismus und Diebstahl im Hintergrund.

Coop-Neubau im Zentrum Büelgass
Verwüstungen durch Jugendliche wurden gestoppt

Selbst für diese Jugendlichen sollte zumindest eine vernünftige Prise Verständnis aufkommen, wenn ihre geliebten <Abhänger> im Zentrum Büelgass auf den Treppen des neuen Einkaufszentrum Coop gestoppt wurden bzw. werden mussten. Wurde u.a. den Kunden des Coops nicht nur der Durchgang provozierend blockiert, vielmehr sah doch der seitliche Durch- und Eingang, vor allem aber die von den Jugendlichen in Sitzplätze umfunktionierten Treppen in kürzester Zeit verheerend aus, versaut mit ausgelaufenen bzw. verspritzten klebrigen Getränken, rumliegenden Dosen, Verpackungsmüll, und nicht zuletzt durch irgendwelche Kiffer- bzw. Raucherutensilien verschmiertes Mauerwerk, das dann wiederum die ewig nörgelnden und arbeitenden Erwachsenen wieder in Ordnung bringen sollten bzw. mussten. Diese Realität wurde von Teenies nun völlig untergraben, so fehlte denn auch ein sicherlich angebrachtes Verständnis in den Beiträgen der jugendlichen TexterInnen im Gossauer Info gänzlich. Das groteske Gejammer von Verteibung, gar Verfolgung der Jugendlichen gipfelt in eine perfide Welt der Scheinheiligkeit. Die folgenden Bilder sind nicht etwa Photomontagen, sondern zeigen die Treppen eines Neubaus... die Treppen des Einkaufszentrums Coop im Zentrum Büelgass nach den <Abhänger-Sitzungen> der Jugendlichen.


Wenige Wochen nach der Eröffnung eine jugendliche Kloake: Neubau COOP Gossau ZH


<Wir alle haben gesehen wie der Coop aussah...> wurde z.B. nur in der Überschrift im <Gossauer-Info> von den Teenies kurz erwähnt, nicht aber erläutert... es war wohl zu peinlich und man hätte vor allem nicht fortfahren können mit Schuldzuweisungen. So schoben sie denn im zweiten, darauf folgenden Satz mit dem votierenden ABER sogleich den <Alten> die Schuld rüber <... würden sie uns Platz geben hätten wir die Probleme nicht!>. Ach so geht das. Um das zu erreichen und (noch mehr) Platz zu bekommen, saut man sich an Neubauten ab? Das wiederum ist wohl das unverständlichste Getexte, das man zu diesem Thema lesen musste. Fordern ohne Verstand und Skrupel. Die Gleichgültigkeit und fordernde Selbstverständlichkeit ist gewaltig... frei nach dem Motto: Eh alte Säcke, macht mal! Seitens der Gemeinde wurde im selben Heft klargestellt, dass die Jugendlichen Platz genug haben. Das Problem ist nun vielmehr, was sie daraus gemacht haben bzw. machen, was belegt und fast schon tragisch ist!
Logisch, dass für die Kids ein Platz völlig uninteressant wird, wenn sie diesen erst einmal versaut und vermüllt haben. Dann ist es ganz einfach nicht mehr ihr Platz, folglich totgeschwiegen, als hätte er gar nie existiert. Seitens der Teenies ist hier nicht einmal ein Hauch einer Einsicht feststellbar, im Gegenteil! Ja logisch... die Erwachsenen sind ja Schuld, sie geben uns keinen Platz, also nehmen wir ihn uns und lassen die Sau raus! Päng... die Hightech-Rebellen der Neuzeit... die versauten Treppen des Coop sind tragische Zeit-Zeugen! Und wie schon bei den bis heute anhaltenden Vermüllungen im Zentrum wurden auch hier Hintergründe und Facts, das warum und weshalb, in keinster Weise erwähnt, im Gegenteil stellen die TexterInnen sich in den Beiträgen gerne als <arme, gehetzte und vertriebene Jugend> dar, denen die Erwachsenen, die elenden Ewig-Motzer, kein Verständis entgegen bringen. Die bösen <Alten> wollen die arme Jugend einfach weg haben. Sie respektieren die Jugendlichen nicht! Vielleicht dürfte in erster Linie einmal die Frage nach dem Respekt der Teenies gegenüber den Erwachsenen (wie auch der Umwelt, wenn man die Bilder vom versauten Einkaufzentrum sieht) im Raum stehen, bevor Respekt für sich beansprucht, gar gefordert wird! Aber hier zeigt sich, dass ein Respekt seitens der Jugendlichen erst gar nicht vorhanden ist, ausser die Erwachsenen schieben ihnen alles rüber was sie fordern. Doch selbst dann werden sie im Endeffekt bei den Kids scheitern und automatisch vollends zum verblödeten Vollzeit-Gruftie.
Übrigens dürfen die Erwachsenen inzwischen den Gossauer Kids-Slogan <... gebt uns Platz> vielmehr für sich beanspruchen, sind sie es doch, die von jugendlichen <Horden> von Trottoires gerempelt werden, sind sie es doch, die sich höflich um Platz bettelnd an provokanten jugendlichen Gruppierungen vor den Eingängen öffentlicher Gebäude vorbei quetschen müssen und nicht zuletzt sind sie es doch, die mit ihren Fahrzeugen nur noch im Schritt-Tempo an palavernden jugendlichen <Strassen-Blockaden> vorbei kommen, ergo...
gebt den <Alten> Platz, denn diese zahlen ihn auch brav mit ihren Steuern.

Verbundene Links: Gossauer Info Online | COOP Filiale Gossau ZH | Gemeinde Gossau ZH

Allzwecksprüche ohne Wirkung

<Ihr seid auch mal jung gewesen!>
Der Standardspruch seid Jahrzehnten, der immer wieder gern und bei jeder sich bietenden, vor allem aber unangenehmen Situationen im Kampf gegen die Bullshit-Erwachsenen hervorgekramt wird, aber längst ausgedient hat. Zudem auch ein Abstraktum... alle waren einmal jung, man wird ja wohl kaum alt geboren! Es ist der älteste Song, der vor allem in den blumigen 70er einen riesigen Boom erlebte... also eine lapidare Leier von gestern, die als eine der wenigen selbst von den Hight-Tech und Hip-Hop (Rap, DJing, Breakdance, Graffiti) Teenies heute wieder aktueller denn je abgekeucht wird, die Wirkung aber gänzlich verfehlt.
Denn heute ist die Lage längst anders, werden in den Schulen Lehrer verprügelt, gar mit dem Tode bedroht, in Bahnhöfen und Unterführungen am hellichten Tag Erwachsene überfallen, geschlagen und ausgeraubt und Spaziergängern wird <einfach so> plötzlich von an ihnen vorbei turnenden Jugendlichen ins Gesicht geschlagen.
Tja, die Alten waren auch mal jung und... sie hatten ganz einfach Style.

<... das haben wir nie gemacht!>
Der Spruch, der von der Jugend zum Standard-Spruch der Erwachsenen erkoren wurde. Auch wenn es schlussendlich tatsächlich auch stimmt bzw. stimmen dürfte, ist es für die Teenies die alte Leier, der ewige Scheiss, den man nicht hören will auf dem langen Weg durch eine pupertierende, rebellische Pickel- und abtörnende Ausschlagzeit.


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Gemeinden haben genug!
23:00 Uhr: Ausgangssperren für Kids
Abends treffen sie sich, schütten Alk in Strömen in sich rein, kiffen, vermüllen Trottoires, Strassen, öffentliche und private Anlagen, pöbeln und röhren Unverständliches aus ihren vom Suff krächzenden Hälsen! Hauptsache, es kommt dröhnend rüber.


Das, was die <Schülerorganisation> USO natürlich völlig daneben als <übertrieben und unverhältnismässig> kritisiert, wird nun in immer mehr Gemeinden, die von herumlungernden Kids endgültig die Schnauze voll haben, eingeführt:
Für alle schulpflichtigen Kids gilt ab 23:00 Uhr eine Ausgangssperre.
Eine Massnahme, die wieder Ruhe und Ordnung bringen dürfte.
Das Seeländer Dorf <Ins> greift jetzt, wie schon vor ihm die Gemeinden Nidau und Täuffelen, zu dieser Massnahme. In Interlaken und Unterseen ist ein Ausgeh-Verbot bereits seit dem Jahr 2005 in Kraft und die Gemeinden zeigen sich mit dem Resultat absolut zufrieden. So müssen nun herumstreunende, abhängende Kids ohne Begleitung der Eltern spätabends eine driftige Erkärung abgeben können.
Ist dies nicht der Fall, werden die Teenies durch Benachrichtigung der Polizei von ihren Eltern bzw. Erzieher abgeholt werden müssen.


Quelle: 20min

Horrorszene: Hip-Hop

Enthüllungsbuch
<Hip-Hoppige> Vergewaltigung, Gewalt, Drogen



Sie riss als Teenie von zu Hause aus und verdingte sich als Stripperin. Schnell startete sie eine Karriere in der Film-Branche, wurde zu einem gefragten Video-Vamp und spielte zudem in einigen Filmen mit. Die Kehrseite zeichnet ein ganz anderes Bild. Physisch- und Psychische Gewalt, Vergewaltigungen und Drogen-Exzesse gehörten zum ihrem Alltag in dieser Szene.

Nun schrieb Karrine Steffans ein Enthüllungsbuch... <Confessions of a Video Vixen> zeigt das wahre Gesicht der brutalen Hip-Hop Szene.

Das erklärt auch die Kritik an der stark abweichenden Form vom ursprünglichen zum heutigen Hip-Hop. Während der ursprüngliche Hip-Hop vor allem die sozialen Ungerechtikeiten in den Ghettos bekämpfte, gilt der heutige als sexistisch, frauenfeindlich, gewaltverherrlichend und reaktionär, womit nun auch deutlich die heutige Jugendgewalt, Kriminalität, Agressivität und allgemeine Gewaltbereitschaft erklärbar wird.

Karrine Steffans bestätigt nicht zuletzt durch ihr Buch genau das, was zum Teil heute schon auf den Strassen und in Schulen abgeht. Und wer könnte das besser als eine junge, schöne Frau, die sich über Jahre mitten in dieser Hip-Hop Hölle befand.


Verbundene Links
Wikipedia über Hip-Hop
Das Buch - Inside HipHop

Film gegen Fremdenhass

Film gegen Fremdenhass
<Pöbelnde Alte> in Gossauer Schule
Filminhalt: Ein <Schwarzer> wird in einem Tram auf's Übelste von einer alten Frau angepöbelt. Kein Clichee lässt sie aus, kein rassistisches Vorurteil bleibt ungesagt! Keine Frage, auf wessen Seite die jugendlichen Zuschauer, allesamt SchülerInnen aus der Gemeinde Gossau, stehen.

Kommentar: Grossartig! Hammer-Idee! Die Agression der Teenies gegen alte Leute, der Konflikt zwischen Jugend und Erwachsenen wird durch diesen Film angeheizt. Erkannt? Tatsache ist, dass alte Menschen, vorwiegend alte Frauen, sich vor abhängenden Jugendlichen fürchten. Man kann es beobachten und braucht sich dazu nicht einmal alzu weit umzuhören. Und nun wird durch diesen Film ausgerechnet eine alte Frau zum rassistischen Monster gemacht. Der Kommentar einer italienischen Schülerin als Reaktion darauf spricht denn auch für sich... <die Alti söll d'Schnurre halte wenn sie noch leben will>.


Solche Reaktionen werden wiederum von den 'Species' tatsächlich auch noch als 'Positiv gegen Fremdenhass' bewertet. Unglaublich! Kein Wort davon, dass die Wut, der Frust und Hass sich jetzt ganz einfach auf alte Leute verlagert, ausgerechnet auf eine Stufe, auf der man einen Respekt der Jugend bereits heute kaum mehr erkennt.

Nicht zuletzt lässt auch die Erwähnung der SVP im Bericht einen politisch motivierten Hintergrund bei diesem Projekt gegen Fremdenfeindlichkeit vermuten.

Fazit: Ein zweifelhaftes Projekt. So hätte die Rolle der alten Frau durch eine junge, jugendliche Person besetzt werden müssen. Gerade ein äusserst agressiver und ausfallenender Wortschatz durch alle Clichee's ist ohne Zweifel das Privileg von Jugendlichen in status quo, keineswegs von alten Leuten, schon gar nicht Frauen.
Der Film wäre dadurch mit Sicherheit auch der Realität näher gekommen. Ob die Reaktion der Kids dann auch so heftig ausgefallen wäre, darf bezweifelt werden.

Quelle: www.lukesch.ch/Text99_10.htm

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